Man glaubt es nicht..

Donnerstag, 22. September 2005

Just for the record...

...und für immer in den digitalen Schiefer geritzt:

Die Abschrift der Elefantenrunde vom 18.09.2005.

Mittwoch, 24. August 2005

Warum mich?

Es bedeutet ja in der Regel nix Gutes, wenn man Post von der Kommune bekommt. Meistens ist der Ausweis abgelaufen und man soll dann bitte zu den ausgehängten Öffnungszeiten im Bürgeramt aufschlagen. Natürlich ist das nie geöffnet wenn man sich die ausgehängten Öffnungszeiten ansehen möchte. Und so spielt man das Spiel so knapp 4 Monate und bekommt dann noch eine "Verspätungsgebühr" geschenkt. Ist schon immer so gewsen und ich habe aufgehört, mich darüber aufzuregen. Wieso geht denn das nicht online? "Hallo Herr Zoso, wohnen sie immer noch da? Wenn ja gehen 'se doch mal auf unsere Webseite und klimpern den beigefügten TAN-Code ein, dann schicken wir Ihnen mal den neuen Ausweis zu." Mit der Kreditkarte klappt das doch auch. Aber ich wollte mich ja nicht aufregen.

Diesmal war es offizieller. Ich bin Beisitzer bei der bevorstehenden Bundestagswahl. ??? Ich? Warum? Was habe ich getan? Eilige Recherchen haben ergeben, dass man wohl als wahlberechtigter Bürger zu diesem Ehrenamt verpflichtet werden kann. Ehrenamt ist ja schon "scheiße". Heißt ja im Klartext:"Da kriegen 'se aber nix für." Na spitze. So darf ich dann am Wahlsonntagmorgen um 7.30 in so einer nach pubertierenden Kindern stinkenden Schule sitzen und Wähler von der Liste abhaken. Und das bis 18 Uhr und danach noch Stimmen zählen. Super. Und das alles für viel zu dünnen Kaffee und Blechkuchen.

Ich werden auf jeden Fall berichten…

Mittwoch, 27. April 2005

Gute Nachbarn – schlechte Nachbarn

Dieser Beitrag ist hier schonmal veröffentlicht worden, aber aufgrund eines fiesen Skipts im Nirvana gelandet. Und da er mir beim Ausmotten der Festplatte nochmal in die Hände viel…

Es gibt Dinge, die kann man sich im Leben nicht aussuchen. Dazu gehören der zuständige Finanzbeamte, Muttis Weihnachtsunterhosen und die lieben Nachbarn. Besonderer Glücksgriff: Modell "Blockwart". Hört alles, sieht alles und erzählt alles. Auch ungefragt. Er lebt hauptsächlich hinter Jalousienritzen und sich plötzlich bewegenden Vorhängen. Ab und an trifft man ihn auch vor seinem Bau. Meistens in der Dämmerung und in Jogginghosen gekleidet nimmt er gerne an Verabschiedungs- und Begrüßungszeremonien der benachbarten Verliebten teil.

nachbarNun wurde mir ein besonderes Schmankerl zu teil. Ein hingeschmierter Notizzettel mit der Aufschrift:"Stellen sie die Garage zu rufe ich die Polizei". Hätte man so einen Satz früher ins Deutschheft geschrieben, wäre er von dem hässlichen Wort "Bezug" flankiert worden.

Was will er mir denn damit sagen?






Deklinieren wir mal durch:

Variante 1: "Stellen sie nochmal die Garage zu, hole ich die Polizei"
Gut. Ich habe ihm die Garage zugeparkt? Hmmm, okay, das tut mir leid und soll auch nicht wieder vorkommen. Ich dreckiges Schwein. Und anstatt über die Straße zu gehen und mich freundlich zu bitten, den Wagen wegzufahren, droht man direkt mit der Staatsgewalt. Recht so. Alles wegsperren, verdammtes Pack.

Variante 2: "Sollten sie die Garage zu stellen, hole ich die Polizei"
Gut. Der Mann ist für klare Verhältnisse. Das weiß man, wo man dran ist. Kein Kompromisse. Wehret den Anfängen. Heute ein Parksünder, morgen ein internationaler Terrorist. Weiss man's? Aber, das hätte er mir doch in den 5 Jahren guter Nachbarschaft auch persönlich sagen können. Beim kollektiven samstäglichen Gosse fegen zum Beispiel. Okay, da habe ich meistens unentschuldigt gefehlt. Aber besser als Zettel.

Variante 3:"Sie stellen die Garage zu, also hole ich die Polizei"
Gut. Ein höflicher Mensch. Man kann nicht sagen, dass er mich nicht gewarnt hätte. Zwar hatte ich keine Chance dem anrückenden Sondereinsatzkommando der Poliziei samt Blendgranaten irgendwas entgegenzusetzen. Aber, während ich nun auf meine Ausweisung warte, kann ich guten Gewissens sagen: Es war meine Schuld. Hätte ich dochmal den Zettel gesehen.

Ich finde, der Mann tut, was er für richtig hält. Der ganze Sozialpädagogik-Kram, wie: "Da kann man doch in Ruhe drüber reden" oder "Wichtig ist mir ein persönlicher Kontakt, du." bringt doch auch wirklich nichts. Und dauert auch viel zu lang. Sehen – Handeln. Nägel mit Köpfen. Ende.

Was mich nur noch ein bißchen verwirrt, ist die Tatsache, dass ich gar kein Auto habe. Aber das tut ja nun wirklich nichts zur Sache.

Montag, 18. April 2005

Abmahnungen für Songtexte

Das Internet ist ein Käfig voller Narren. Das weiß man ja mittlerweile.
Womit aber teilweise Geld verdient wird, ist schon interessant. Schade, dass man da nicht selber drauf kommt.

So schickt eine Anwaltskanzlei nun Abmahnungen an Webseitenbesitzer, die die Lyrics Ihrer Lieblingsbands veröffentlichen. Weil wegen Urheberrecht und so…

Da gibt es auch eine Initiative für/gegen.

Ich persönlich plädiere ja dafür, die Unsitte des Verlinkens auf andere Webseiten direkt zu verbieten. Das Problem an der Wurzel zu packen, sozusagen. Was da für ein Overhead nötig ist, die Inhalte anderer Seiten auf Rechtmäßigkeit zu überprüfen. Dann doch lieber direkt verbieten.

Was kostet es wohl, "Google" zu verklagen? Da kann man doch bestimmt was machen. Bei dieser Linkschleuder könnte man Milliarden rausholen.

Wir sollten eine Klägergemeinschaft gründen. Wer macht mit?

Donnerstag, 7. April 2005

Siegen bei Krombach

Der findige Leser wird es schon herausgefunden haben, dass ich auf einem seltsamen Fleckchen Erde lebe. Aber ich kann damit umgehen. Danke für das Mitgefühl.

Aber manchmal juckt es mich, und ich gehe auf große Reise und besuche meine Freunde in den Großstädten dieser Republik. Dann werden Eier gekocht und Schnitzel eingepackt und los gehts. :-)

Dort angekommen gibt es dann häufig eine standesgemäße Party, wo man auf Leute jeglicher Couleur trifft. Und irgendwann kommt dann die Frage: "Wo kommst Du denn eigentlich her?" Tja, da beginnt dann der Erklärungsnotstand. Zuersteinmal beschäftigt mich die Frage, wie sie erkennen konnten, dass ich nicht einer von ihnen bin? Mein Geruch? Mein Aussehen? Nachfragen bestätigen, dass es am Dialekt (oder was davon übrig ist) liegt. Aber jetzt beginnt der schwierige Teil. Wie erklärt man, wo oder was "Siegen" ist.

Zunächst wirft man mal ein paar Basics vor:
- Siegerland
- Geburtsstadt von Peter Paul Rubens (sagt man)
- Dreiländereck
- Unistadt (13.000 Studenten)
- äähhhhh…
- die Damenmannschaft der Sportfreunde waren mal Deutscher Meister (in den 80ern)
- öööhmmmm…
- tjahehe…
- KulturPur? Schonmal gehört? Nicht?…
- mmmmhhmmm…

Dann der rettende Anker:
– "In der Nähe wird das Krombacher Pils gebraut"
– "Achso, da kommst Du her. Rothaargebirge, ne? Das lese ich immer hinten auf den Flaschen. Sag' das doch gleich!"
– "Naja, ich dachte…Siegen…Krombach…bekannter…als…weisst du?"
– “Ne. Du auch noch nen Bier?"
– "Ich nehme jetzt mal einen Vodka. Danke"

Mögen die verantwortlichen Regionalmarketer zwischen den Zeilen lesen und ihre Arbeit machen.

Mittwoch, 6. April 2005

Internet Analphabeten

Um hier schonmal vorab eins klar zu stellen: Man muß sich nicht mit "Internet" auskennen. Und schon garnicht mit dem ganzen Kram, der dann zwangsläufig dazugehört. P2P, FTP, POP3, SMTP, Weblogs, RSS, SKYPE, AIM undsoweiterundsofort.

Selbst unsereins, der sich aus Berufung in diesem medialen Umfeld tummelt, tut sich ja immer schwerer, da mit zukommen.

Was mich häufig ein bißchen irritiert, ist diese selbstverständliche Arroganz, die manche Internetunwissende an den Tag legen, wenn ihre Unwissenheit gefahr läuft entdeckt zu werden.
Dann wird häufig der Schwager oder ein guter Freund ins Feld geschickt, der sich den Rechner mal angeschaut hat. Und der hat schließlich Ahnung. Der arbeitet in der EDV-Abteilung der Firma XYZ.
"Mag ja sein. Trotzdem braucht es keine 2 Personal Firewalls und 3 Anti-Viren Programme. Der Rechner schützt sich ja vor sich selbst. Ist er selbstmordgefährdet? Wenn ich immer in ihr Gesicht schauen müsste, wäre ich das auch. Also runter damit!"

"Sie brauchen auch keinen "Dialer-Warner". Sie haben eine DSL-Flatrate. Da kann man keine teuren Nummern wählen."

Auch unverständlich: Firmen mit eigener Domain benutzen weiterhin ihr uralte t-online oder GMX Mailadresse. Warum?
Gerne natürlich mit tausend Weiterleitungen. Alle Mails an info@domainname.de werden weitergeleitet an die "Die-gab-es-damals-gratis-dazu" Mailadressse beim Zugangsprovider. Dann geht es weiter zu web.de ("Die haben so einen tollen Spamfilter") und von da aus weiter zur GMX-Adresse ("Dann kann ich die alle auf meinem Laptop abholen"). Aha!? ?????

Und dann den Zugangsprovider wechseln und man landet im Mail-Nirvana.
Da muss man erstmal drauf kommen. Aber klar, ich frage mal den Schwager, der hat das damals alles gemacht.

Leute, es ist mir scheißegal, wie, warum und für welchen Preis ihr ins Internet geht. Und ihr könnt euch den Rechner mit Trojanern vollhauen, bis ihr mehr Traffic auf Eurer Büchse habt als AOL.
Mir völlig schnuppe. Ich will aber nie wieder so einen Satz hören, wie: "Seitdem sie unsere neue Seite online gestellt haben, funktioniert mein Internet nicht mehr." Dann laufe ich Amok. Echt.

Montag, 7. März 2005

Dreister Spam

Also man glaubt es ja nicht.

Da flattert doch vorhin eine Mail einer örtlichen Gaststätte in meine Mailbox. Im Anhang das Mittagsmenü der kommenden Woche als Word-Datei.

1. Aufreger: Diese Mail habe ich nicht bestellt.
2. Aufreger: Eine Word-Datei als Anhang geht schonmal garnicht.
3. Aufreger: 250 Mailadressen benachbarter Firmen für alle sichtbar ins CC zu packen ist der Gipfel.

Aber noch lange nicht genug.

Nach 30 Minuten eine zweite Mail. Diesmal von einem örtlichen "Event-Veranstalter".
Wieder eine Word-Datei.
Wieder an die 250 bekannten Mailadressen.

Da der Absender so nett war, seine Handynummer unter die Mail zu packen, gleich mal angerufen:
"Joh, ich habe eine Mail von dem Restaurant "xyz" bekommen. Da habe ich mir die Mailadressen kopiert und direkt mein Mailing damit versandt."

"Sie wissen, dass das strafbar ist?"

"Ja."

"????????????"

Wahnsinn. Dreistigkeit siegt.

Ich reg' mich auf...Ich reg' mich auf.

Und weil heute Montag ist, ein kleines Schmankerl für alle Mailspider:

info@veranstaltungsdienst-bkw.de

Suchet und ihr werdet finden...

 

Auf der Zunge

Du sprichst mir aus der...
Ich finde es widerlich, wie die Cover-Fraktion auf...
Ede (Gast) - 15. Aug, 14:21
Scheiss Internet klaut...
Wunderbar auf den Punkt gebracht. Hätte auch...
casy (Gast) - 30. Aug, 20:38
Schlimm...
Es ist schlimm, wenn Leute das kreative Eigentum berühmter...
Dirrrr (Gast) - 20. Mai, 04:08
Scheiß Sicherheits-KOT
Ich HASSE den KOT, den man vorm Kommentieren eingeben...
Niemand (Gast) - 14. Jan, 15:31
scheiß
halts maul du wixer.
schlimm (Gast) - 14. Jul, 23:38

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